Mittwoch, 31. Dezember 2014

Jahresrückblick 2014

Das Jahr neigt sich seinem Ende zu. Traditionell habe ich den Tag mit dem Silvestertauchgang begonnen. Seit Jahren das erste Mal, dass ich mittauchen konnte, denn ausnahmsweise hatte ich mal keine Erkältung. Jetzt bin ich nach einem warmen Bad wieder aufgetaut und will das Jahr ein wenig Revue passieren lassen - auch weil ich die erste Hälfte vom Jahr nicht gebloggt habe.

Schon gleich am 2. Januar ging es los in den Urlaub: zwei Wochen Mauritius zusammen mit meiner Mama. Der erste große Urlaub seit langem, eigentlich mit der Hoffnung doch die never ending Story meiner Dissertation hinter mir zu haben. Hat leider nicht geklappt, aber jetzt waren zumindest mal zwei Wochen Abstand davon, einfach nur Sonne genießen und vor allem TAUCHEN.

Ein paar Impressionen (Bilder einfach anklicken, um sie größer zu sehen):

Fische
Anemone
Gorgonie an einer Steilwand
Ausflug mit dem Katamaran
Kirche am Cap Malheureux

Hotel vom Wasser aus

Mit diesem Urlaub habe ich auch meine Tauchbegeisterung wiedergefunden. Ich war dieses Jahr ständig tauchen, insgesamt über 35 h.

Ein nicht geringer Teil meiner Zeit im ersten halben Jahr ging dann doch wieder für die Dissertation drauf. Ich habe einiges an Korrekturen einarbeiten müssen. Aber Ende Mai konnte ich sie dann doch wieder einreichen und im Juli war endlich Prüfung. Dann zog noch die Veröffentlichung einige Korrekturen nach sich (was so ein Verlag noch alles findet, was so nicht geht...). Seit Anfang Oktober darf ich mich nun endlich Dr.-Ing. nennen. Nach über 6 Jahren ist dieses Kapitel damit in 2014 endlich abgeschlossen worden und ich genieße es, die Wochenenden wieder ganz für mich zu haben.

Was ich lange vermutet hatte, hat sich aber bewahrheitet: diese Geschichte mit dem Doktor-Titel ist total überbewertet. Ich habe ihn zwar auf meiner Visitenkarte stehen, aber bisher hatte ich noch keine einzige Situation, wo er mir irgendwie weitergeholfen hat oder wo ich ihn gar gebraucht hätte. In der Firma wissen sie auch ohne den Titel, dass ich etwas kann - das habe ich schließlich schon zwei Jahre bewiesen gehabt. Das, worauf ich wirklich stolz bin, ist, dass ich durchgehalten und es neben dem Vollzeitjob doch hinbekommen habe, das Ganze zu einem guten Ende zu bringen.

Ende September/Anfang Oktober war nochmal ein kurzer Urlaub angesagt. Wir waren in Garmisch-Patenkirchen und anschließend - natürlich zum Tauchen - am Attersee.

Zugspitze

Tauchen am Attersee
Attersee
Attersee von oben
Das erste Mal seit Jahren kann ich das Jahr ruhig ausklingen lassen. Keine Arbeit, die mich ständig an den Schreibtisch ruft, ich kann einfach die Dinge machen, die ich mag und das ist wundervoll.

Ich freue mich auf 2015. Es wird ein spannendes Jahr mit einigen Veränderungen. Ich bin gespannt!




Keine Kommentare: