Samstag, 14. September 2013

Die Suche nach einer guten Körpercreme

Wie nicht wenige andere Menschen habe ich leider sehr trockene Haut, die sich insbesondere im Herbst und Winter gern meldet. Dann kommt noch dazu, dass ich mindestens einmal in der Woche zum Schwimmen gehe und das Chlorwasser nicht gerade das Beste bei trockener Haut ist.
Also bin ich auf einer ständigen Suche nach vernünftigen Cremes, auch wenn ich es gern vergesse, Morgens und Abends wenigstens die trockensten Stellen (Schienbeine, Oberarme) einzucremen. Hinzu kommt dann noch die Abneigung dagegen mit eingecremten Beinen in eine Hose rein zu müssen. Das Schlimmste sind dabei dann noch Strumpfhosen. Ich brauche folglich eine Creme, die reichhaltig pflegt und schnell einzieht. Weiße Streifen auf Kleidung (vorwiegend schwarz) darf sie auch nicht hinterlassen. Achja - gut riechen wäre auch toll.
Eine immerwährende Suche nach der Eierlegenden Wollmilchsau.

Richtig blöd wird es, wenn man etwas gekauft hat, was man am Ende gar nicht so richtig mag und deshalb nicht benutzt. Wegwerfen ist blöd - also benutze ich solche Sachen dann als Fußcreme, da ist es mir Abends im Bett egal, ob die jetzt schlecht einzieht oder doof riecht. Nur testen geht oft im Laden gar nicht, deshalb freue ich mich immer, wenn ich irgendwo einen Produkttest mitmachen kann oder z.B. in einer Box wie den DM-Lieblingen eine Creme drin ist, die mich dann nichts oder nur sehr wenig gekostet hat.

Das lagert derzeit an Bodylotion und Co. in meinem Bad.


Mein Favorit war die letzten Wochen/Monate (das Zeug hält bei mir dann auch noch ewig, weil ich eben so häufig das Eincremen vergesse) die Bodylotion mit Nordic Berry von Neutrogena. Der Geruch ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber alle anderen Kriterien werden von der Creme definitiv erfüllt. Sie zieht schnell ein, hinterlässt nicht über Stunden einen Fettfilm auf der Haut und meine Haut scheint auch gut drauf zu reagieren, zumindest waren Spannungsgefühle immer schnell weg.

Im Sommer durften auch noch zwei Limited-Edition Bodylotions von Balea einziehen, weil die so toll gerochen haben. Nun benutze ich immer eine Lotion bis sie leer ist und probiere dann die nächste, also habe ich die noch gar nicht ausgetestet. Aber sie riechen toll - einmal Mango und einmal Marille. Vielleicht was für den Winter als kleine Erinnerung an den Sommer.

Einen kleinen Ausflug in die experimentelle Ecke der Bodylotions war durch einen Produkttest von DM möglich, dank dem mir die In-Dusch Body Milk von Nivea per Post ins Haus flatterte. Eigentlich eine geniale Idee: nach dem eigentlichen Duschen schnell den Körper mit der Bodylotion eincremen, abspülen - fertig! Wie gemacht für jemanden wie mich, der so ungern eincremt und nach dem Duschen dreimal keine Lust drauf hat. Haut fühlt sich nach dem Duschen auch wirklich gut an und insofern eine tolle Sache. Einziger Haken: ich dusche nicht täglich, weil das für meine Haut einfach nichts ist, da kann auch so eine Lotion nicht wirklich helfen.

Gestern kam dann ein neues Testpaket (über den Blogger-Newsletter von DM) mit vier verschiedenen Balea-Cremes. Die habe ich jetzt zunächst mal auf Konsistenz und den Geruch getestet. Außerdem habe ich ausprobiert, wie schnell sie am Arm einziehen und ob ein Fettfilm bleibt.


Die Softcreme und die Pflegecreme kommen in Tigeln. Erster Pluspunkt, denn bei den anderen Packungen habe ich oft das Gefühl, dass da die Hälfte an Creme noch drin ist, wenn man nichts mehr raus bekommt.
Schon beim Öffenen sieht man, dass die beiden Cremes ganz unterschiedliche Konsitenzen haben, die eine flüssiger, aber schön leicht, die andere cremiger. Vom Geruch her erinnert mich beides an Nivea.

Beim Testen dann eine Überraschung: die Pflegecreme leicht einmassiert und sie ist weg. Kein Fettfilm, kein Glanz, einfach nur das Gefühl von eingecremter Haut. Dagegen bleibt die vermeintlich leichte Softcreme noch recht lange auf der Haut und irgendwie ist auch nach einiger Zeit noch das Gefühl da, dass da ein Film auf der Haut ist.
Mein Favorit: die Pflegecreme, die ich mir wegen des schnellen Einziehens sogar fürs Gesicht vorstellen könnte.

Bei den Bodymilks lässt sich erst mal kaum ein Unterschied in der Konsistenz feststellen, wenn sie aus ihren Flaschen raus kommen, denn beide sind recht flüssig. Beim Verteilen merkt man dann, dass die Milk für trockene Haut cremiger ist, die "normale" Milk ist schön leicht.
Hier ist es dann so, wie man es erwartet: die reichhaltigere Bodymilk zieht deutlich langsamer ein als die Milk für normale Haut. Auch nach einer ganzen Weile ist noch zu spüren, dass man sich eingecremt hat, gerade in den ersten Minuten bleibt ein Fettfilm auf der Haut. Eigentlich ein, finde ich, typisches Verhalten für reichhaltige Cremes.

Gesamt würde ich sagen, dass alle vier Cremes wirklich gut sind, die Haut fühlt sich bei allen sehr gepflegt an und ich würde wohl nur aus Gewohnheit zu den auf der Packung als reichhaltiger bezeichneten Produkten greifen, weil meine Haut eben nie zu viel Pflege abbekommen kann. Sicher ist ein ganz großer Vorteil dieser Cremes, dass sie im Gegensatz zu Neutrogena oder Nivea günstig sind.

Was benutzt ihr so für Körpercremes? Habt ihr hier aus der Liste auch etwas getestet? Freue mich über eure Kommentare oder Links zu euren Blogs ;-)

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