Montag, 1. September 2008

Traurig

Das Wochenende war grauenhaft. Ich bin am Ende und unendlich traurig über das was da passiert ist, von allen Seiten.
Es entsetzt mich, wie sich mein Leben gerade entwickelt und dass ich daran nichts ändern kann. Ich bin von anderen abhängig und habe keinen Einfluss darauf. Mein Leben ist ein einziges Chaos.
Mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, was gerade in mir vorgeht. Ich könnte die ganze Zeit weinen. Ich vermisse die Konstante in meinem Leben, ich vermisse den einzigen Menschen, der mich kennt, der mein Leben in die richtigen Bahnen lenken kann. Leider ist dieser Mensch gerade damit beschäftigt, sein eigenes Leben zu klären. Und ich kann ihm nicht helfen, denn er lässt es nicht wirklich zu. Ich bin am Verzweifeln.

Ich bin froh darüber, dass ich Menschen habe, die mich halten und bei denen ich mich anlehnen kann. Aber auch die können mir die Traurigkeit nicht nehmen, auch sie können nichts an der Situation ändern. Ich muss versuchen mir selbst gegenüber zu stehen und mir selbst in die Augen sehen zu können. Mein Leben ist wichtig, ich muss an mich selbst denken, versuchen zu leben, so schwer mir das gerade fällt...

Hey, kleine Schwester,

hab ich mich nicht grade noch

in Deinem Lachen

wohlig, warm zu Haus gefühlt?


[...]


Und nun liegst Du Dir die Seele wund,

Auf der Grenze zwischen Sein und Schweigen.

Fast verschlungen von dem grellen Schlund,

Grad zurück von der letzten Reise.

Einerlei, das Leben ist erst dann vorbei,

Wenn der Sensenmann beschließt - es ist Zeit!

Einerlei, das Leben ist erst dann vorbei,

Wenn das Lebenslicht von selbst erlischt,

Weil es Zeit für die andre Seite ist!


[...]


Und wenn die Angst Dich frißt,

Dann sieh ihr ins Gesicht!

Schreib sie Dir auf die Stirn,

Damit Du sie im Spiegel siehst

Und nicht mehr vor Dir selber fliehst!

Und dann lehn Dich an -

An einen der Dich halten kann!


[Eric Fish: Kleine Schwester]


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