Dienstag, 26. August 2008

Wohin strebt das alles?

Ich fühle mich seit eins zwei Tagen wie in einem Strudel. Am Anfang macht der Sog noch Spaß, es ist toll umhergeschleudert zu werden und das Leben an sich vorbei rauschen zu sehen.
ABER: langsam sehe ich die Mitte des Strudels, das wo ich hingezogen werden, wo ich vielleicht untergehen werde. Ich kann das da nicht einschätzen, ich will da nicht hin. Zumindest nicht in dieser Geschwindigkeit!
Es ist das Gefühl von "Höher - Schneller - Weiter". Aber die Erfahrung sagt mir: danach kommt am Ende keine sanfte Landung sondern ein Fallen aus nicht abschätzbarer Höhe.

Ich werde anfangen müssen zu schwimmen gegen den Strudel, muss den Flug in sichere Höhe bringen. Ich möchte nicht in ein paar Wochen auf der Nase landen und unsanft in die Realität zurückgeholt werden. Das ist in meinem Leben schon zu oft passiert und das was ich die letzten Wochen erlebt habe, hat es nicht verdient, dass es mit einem bösen Sturz endet!

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