Freitag, 1. August 2008

Manchmal passieren Dinge, die man selbst mit einigem Abstand nicht ganz fassen kann.
In unserer heutigen Zeit kann sich wohl kaum jemand mehr vorstellen, eine Verabredung nicht per Handy und/oder Mail genau zu planen. Wenn man sich verspätet, dann schreibt man ne schnelle SMS und der andere weiß bescheid. Ich habe mich schon oft gefragt, wie wir das eigentlich früher gemacht haben...
Und dann geschehen Sachen, wo man sich denkt: hä? wie jetzt?
So wie heute morgen, wo ich mein Handy eben nicht gehört habe, somit nicht erfahren habe, dass ich an einer Haltestelle meiner Bahn erwartet werde (an der ich normalerweise umsteigen müsste, aber es gibt eben morgens auch einen direkten Zug aufs Werksgelände). Und hätte ich nicht auf der richtigen Seite der Bahn gesessen und nicht in diesem Moment aus dem Fenster geschaut (sondern gelesen wie sonst), hätte ich diese Gelegenheit verpasst. Hätte ich mich heute morgen dazu entschlossen noch 30 min länger im Bett liegen zu bleiben... wäre ich mit dem Auto gefahren... hätte/wäre/wenn...
Zufall irgendwie...und irgendwie doch nicht. Danke, dass du da warst. Du hast mir Kraft für diesen Tag gegeben und das ohne, dass ich dich darum gebeten hätte. Einfach weil du es gespürt hast, dass ich dich brauchte. Unglaublich...

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