Mittwoch, 30. Juli 2008

Zeit totschlagen

Ich schlage mal wieder Zeit tot, weil es nicht so richtig was zu tun gibt. Leider.
Ich könnte sicher das ein oder andere machen, aber ich weiß genau: wenn ich es mach, dann hab ich morgen nichts mehr zu tun. Aber ich werde morgen auf jeden Fall ins Labor gehen und dort ein wenig rumexperimentieren. Bin mal sehr gespannt, ob dabei was sinnvolles rauskommt.

Ansonsten geht es ständig rauf und runter. Täglich kommen neue Dinge, die mich überraschen und mich freuen. Aber es gibt auch immer wieder Sachen, die mich runterziehen, mich hilflos und traurig machen. Vieles kostet Kraft, einfach weil es so schwer ist, für alles die richtigen Worte zu finden und zu vermitteln was man meint. Ich merke immer deutlicher, wie klar ich doch bewusst lebe. Dadurch spüre ich viele Dinge, die andere betreffen viel besser. Aber wenn sich das Gegenüber dagegen wehrt und nicht offen ist, dann komme ich nur mit sehr viel Kraftaufwand heran.
Ich hatte selbst mal so ein Erlebnis, wo ich mich sehr überwinden musste, offen zu sein und jemandem, der mir Kraft geben und mich mir selbst näher bringen wollte, in die Augen zu schauen. Ich weiß wie schwer es damals war, denn ich wusste genau, was ich in seinen Augen sehen würde: einen Teil meiner selbst. Ich glaube, dass das Angst macht, wenn man doch unbewusst weiß, was man da sieht. Deshalb scheut man sich davor. Und man macht es demjenigen, der einem helfen will, schwerer. Denn der Kraftaufwand ist um einiges höher und es kommt vorallem auch nicht unbedingt zu einem KraftAUSGLEICH. Man geht aus einer solchen Begegnung ggf. schwächer heraus.
Ich bin sehr froh, dass es aber nicht nur Menschen gibt, die von mir Kraft benötigen, mir aber nur wenig zurückgeben können. Ich bin froh, dass es um mich herum Menschen gibt, die die Energie von mir aufnehmen, umwandeln und mir wieder zurückgeben. Das stärkt mich dafür, dem wichtigsten Menschen in meinem Leben das zu geben, was er braucht.

Danke, dass ihr da seid und mir helft, aber auch dafür, dass ich euch helfen kann.

Danke, mein Liebster, dass es dich gibt. Lass dich ein wenig mehr auf mich ein, lass mich dir helfen, wehr dich nicht dagegen. Wir schaffen das gemeinsam, da bin ich mir ganz sicher.

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